Computer Aided Engineering

Funktionale oder gestalterische Anforderungen widersprechen nicht selten den akustischen Erfordernissen. Hier kann die numerische Akustik helfen, beide Anforderungen in Einklang zu bringen, um einen virtuellen Prototypen als CAD-Entwurf zu erschaffen. Um die akustischen Verhältnisse bereits in der Konstruktion von Räumen oder Maschinen zu berücksichtigen, sollten die individuellen Rahmendaten analysiert und eine Zielvorgabe definiert werden. Je nach Objekt und Problemstellung kommen dabei verschiedene Methoden der Berechnung einzeln oder kombiniert zum Einsatz.

Die anschließende Analyse anspruchsvoller akustischer Szenarien setzt ein dreidimensionales Raum-oder Gebäudemodell voraus, das alle akustisch relevanten Strukturen geometrisch definiert. Das erzeugte FEM-Netz (Finite-Elemente-Methode) definiert die Art der Schallquelle und des Empfängers, deren Position und mögliche Bewegung, Übertragungswege und raumakustische Oberflächeneigenschaften. Entscheidend ist eine physikalisch korrekte Modellierung aller Randbedingungen, die Berücksichtigung aller relevanten Frequenzbereiche, die Kopplung zwischen den Modellen für Luft- und Körperschall sowie von Dämpfungsmechanismen.

Erfolg und Effizienz unserer Projekte beruhen dabei stets auf einem methodischen Vorgehen, langjähriger Erfahrung und Know-How.